Die menschliche Halswirbelsäule bildet einen Teil der Wirbelsäule. Die Halswirbel sind die kleinsten Wirbel der Wirbelsäule. Die Halswirbelsäule dient hauptsächlich dazu, den Kopf zu stabilisieren und zu tragen. Die oberen zwei Halswirbel verfügen über keine Bandscheiben. Die restlichen fünf der insgesamt sieben Halswirbel allerdings verfügen über Bandscheiben, die als Stoßdämpfer wirken. Wenn zu viel Druck auf die Bandscheiben der Halswirbelsäule ausgeübt wird, kann es zu einem Halswirbel Bandscheibenvorfall kommen. Ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule ist gegenüber einem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule sehr viel seltener. Ein Halswirbelbandscheibenvorfall ist jedoch gleich schmerzvoll. Besonders im Bereich der Halswirbelsäule liegen viele Nerven, die durch einen Halswirbel Bandscheibenvorfall belastet werden. Im Bereich der Halswirbelsäule, sind die Bandscheiben sehr großen Belastungen ausgesetzt. Sind die Bandscheiben erst einmal zerstört, muss meist eine Operation erfolgen, um die Bandscheiben entweder zu ersetzen oder zu festigen.

Ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule funktioniert genauso wie ein Bandscheibenvorfall im Rest der Wirbelsäule. Durch eine Kernspintomographie kann man einen Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule erkennen. Die Halswirbel sind dann klar zu sehen. Die Bandscheiben erscheinen verformt. Ein Facharzt erkennt mit einem Blick, ob es sich um einen Bandscheibenvorfall der Halswirbel handelt. Sollten sie über Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule klagen, suchen sie einen Orthopäden auf, und lassen Sie sich untersuchen.